Fehlsichtigkeiten wie Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung sind so genannte Refraktionsanomalien. Eine Refraktionsanomalie ist eine Abweichung der Brechung der Lichtstrahlen im Auge, so dass der Fokuspunkt vor oder hinter der Netzhaut liegt. Dies kann durch eine abweichende Krümmung der Hornhaut oder der natürlichen Linse, oder durch eine Abweichung in der Größe des Auges verursacht werden. Die Lichtstrahlen werden fehlerhaft auf die Netzhaut projiziert, wodurch das Bild unscharf wird. Diese Brechungsanomalie wird in Dioptrien (plus oder minus) ausgedrückt. Über 60 Prozent der deutschen Bevölkerung hat derartige Sehfehler.
In der Regel können Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmungen bei Werten bis zu -10 bzw. +4 Dioptrien durch eine Augenlaserbehandlung korrigiert werden. Der Patient muss mindestens das 18. Lebensjahr erreicht haben und die Dioptrienwerte müssen seit mindestens einem Jahr stabil sein. Auch die Dicke der Hornhaut spielt eine wichtige Rolle, sie sollte mindestens 450 Mikrometer betragen. Zudem dürfen keine Augenerkrankungen wie z.B. grauer oder grüner Star vorliegen. Ob eine Behandlung medizinisch sinnvoll ist, entscheidet der behandelnde Facharzt im Rahmen einer ausführlichen Voruntersuchung.
Nein, der Lasereinsatz selbst ist in der Regel schmerzfrei. Nach der Behandlung kann es durch das Nachlassen der Wirkung der Lokalanästhesie zu Beschwerden wie Brennen oder Jucken kommen, wogegen die Patienten lindernde Augentropfen erhalten.
Eine Augenlaserbehandlung setzt an der Hornhaut an. Der Laserstrahl modelliert und formt das Hornhautgewebe im Mikrometerbereich, wodurch die Hornhaut die richtige Krümmung erhält und Fehlsichtigkeiten ausgeglichen werden. In den CARE Vision Augenlaserzentren werden zwei Behandlungsmethoden angeboten: LASIK und PRK/LASEK. Bei der LASIK findet die Formveränderung im Inneren der Hornhaut statt, während bei der PRK/LASEK die Oberfläche der Hornhaut modelliert wird. Bei der LASIK wird zunächst mit Hilfe eines mechanischen Präzisionsskalpells ein kleiner Deckel, genannt Flap, auf der Hornhautoberflächepräpariert und zurückgeklappt. Bei der PRK/LASEK dagegen wird die oberste Zellschicht der Hornhaut, genannt Epithel, abgelöst und entfernt. Beide Behandlungen werden ambulant durchgeführt. Der Lasereinsatz selbst ist schmerzfrei und dauert nur wenige Minuten.
Vor dem Eingriff werden zur schmerzfreien Behandlung betäubende Augentropfen verabreicht. Sobald die Wirkung eintritt, wird ein kleiner Deckel, der Flap, auf der Hornhautoberflächepräpariert. Dies geschieht mit einem Mikrokeratom, eine Art mechanischem Präzisionsskalpell. Anschließend wird dieser Hornhautdeckel aufgeklappt, um so die darunter liegende Hornhautschicht freizulegen. Nun beginnt die eigentliche Laserbehandlung. Der Laserstrahl modelliert und formt im das Hornhautgewebe im Mikrometerbereich, wodurch die Hornhaut die richtige Krümmung erhält. Danach wird der Flap wie ein körpereigenes Pflaster in seine ursprüngliche Position zurückgebracht.
Bei der PRK/LASEK-Behandlung handelt es sich ebenfalls um einen sehr kurzen Eingriff. Vor dem Eingriff werden dem Patienten zur schmerzfreien Behandlung betäubende Augentropfen verabreicht. Die Behandlung beginnt mit dem Ablösen und Entfernen der oberflächlichen Zellschicht (Epithel) der Hornhaut. Dann beginnt die eigentliche Laserbehandlung. Der Laserstrahl modelliert und formt das Hornhautgewebe im Mikrometerbereich, wodurch die Hornhaut die richtige Krümmung erhält. Danach wird eine weiche Kontaktlinse eingesetzt, welche die Hornhaut für einige Tage abdeckt, um das Auge zu schützen.
Bei der LASIK-Behandlung können die Patienten im Idealfall am nächsten Tag nach dem Eingriff wieder scharf sehen. Die Resultate der PRK/LASEKMethode sind mit denen der LASIK-Behandlung vergleichbar. Allerdings dauert der Heilungsprozess hier länger und es braucht etwas mehr Zeit, bis das gewünschte Endergebnis erreicht ist. In der Regel wird bereits innerhalb einer Woche ein Großteil der vollen Sehstärke erreicht. Die komplette Wiederherstellung erfolgt nach wenigen Wochen.
Viele Patienten ließen die Augenlaserkorrekturin der Vergangenheit aus Kostengründen im Ausland machen, nahmen dafür allerdings die Strapazen, Arbeitsausfälle und zusätzlichen Kosten, die durch eine längere Reise entstehen, in Kauf. Außerdem verzichteten diese Patienten dabei meist auf die wichtigen Nachsorgetermine. Das muss nicht sein, denn auch im Inland gibt es mittlerweile leistbare Alternativen. Denn vor allem auch der Nachsorge muss größte Aufmerksamkeit gewidmet werden, um einen guten, komplikationsfreien Heilungsprozess zu gewährleisten.
Die operativen Verfahren zur Augenlaserkorrektur werden seit vielen Jahren eingesetzt und sind sehr sicher. Die LASIK-Methode z.B. wird bereits seit 1990 angewendet und ist heute das weltweit am häufigsten angewandte Verfahren bei Augenlaserbehandlungen. Sie wurde 1999 von der DOG (Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft) und dem BVA (Berufsverband der Augenärzte) offiziell als wissenschaftlich anerkanntes Verfahren eingestuft. Alle CARE Vision Standorte in Deutschland sind mit einem Excimer-Laser-System ausgestattet. Die Geräte verfügen über ein sehr schnelles videogestütztes Zielverfolgungssystem, das dafür sorgt, dass der Laserabtrag auch bei unwillkürlichen Bewegungen der Augen exakt im vorgegebenen Ziel erfolgt. Mit einem sehr geringen Strahldurchmesser ermöglicht der Laser höchste Präzision und damit ein optimales Behandlungsergebnis.